Auf dieser Seite haben wir für Sie Erklärungen zu Begriffen rund um den Propeller zusammengestellt.
Seitenthemen:
Da nicht alle Bootsmotoren und Antriebe die selbe Drehrichtung haben, gibt es links- und rechtsdrehende Propeller. Deswegen ist es wichtig beim Propellerwechsel die Drehrichtung zu beachten.
Es macht weiterhin Sinn bei Doppelmotorisierung 2 Propeller mit unterschiedlichen Drehrichtungen zu installieren, dies hebt den Radeffekt auf.
Da sich der Propeller mit einem Anstellwinkel durch das Wasser dreht, entsteht, wie bei einem Flugzeugflügelprofil, am Propeller eine Druck- und eine Saugseite.Je schneller die Blätter das Wasser durchschneiden, desto niedriger ist der Druck an der Saugseite der Blätter. Bei einer bestimmten Geschwindigkeit ist der Druck an der Saugseite so niedrig, daß das Wasser verdampft dadurch bilden sich Dampfblasen (Wasser kocht bei niedrigem Druck bereits bei Temperaturen von 20 °C).
Jetzt macht sich die Wirkung der Kavitation bemerkbar. Da die Blasen die Propellerblätter "dicker" machen, erhöht sich der Widerstand bei der Bewegung durch das Wasser und die Leistung des Propellers nimmt ab.Es gibt verschiedene Ursachen für Kavitation: Eine unebene Vorderkante eines Blattes, eine zu starke Blattwölbung, zu scharfe Blattkanten oder eine unzulängliche Ausführung der Blattoberfläche.
Bei Booten mit sehr hohen Geschwindigkeiten empfehlen sich Niro-Propeller mit entsprechend geringeren Blatt-Materialstärken, die das Einsetzen der Kavitation verhindern bzw. in einen höheren Geschwindigkeitsbereich hinausschieben.Kaviation kann auch von beschädigten Propellern hervorgerufen werden, deren Vorderkante zu scharf ist.
Durchmesser: Der Durchmesser eines Propeller ist der Durchmesser des Kreises den der Propeller bei der Drehbewegung beschreibt.Steigung: Die Steigung gibt die Strecke an die der Propeller bei idealisierter Rechnung mit einer Umdrehung zurücklegen kann. In der Praxis verringert sich diesem Wert jedoch aufgrund von Schlupf, da Wasser ein viskoses Medium ist.
Die Ursache des Radeffektes ist der Drall des Propellers, der auf den Schiffsrumpf trifft. Während er auf der einen Seite auf den Rumpf trifft und einen Überdruck bewirkt ist dieser Widerstand auf der anderen Seite nicht gegeben, dadurch drückt der Überdruck das Bootsheck zur Seite.